Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart fertiggestellt.

Das EKD-Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart an der Philipps-Universität in Marburg wurde pünktlich zu Semesterbeginn fertiggestellt und am 18.Oktober 2010 eröffnet.

Anfang Oktober 2010 war das Institut für Kirchenbau aus seinen bisherigen Räumen Am Plan ausgezogen und in die Alte Universität eingezogen.

Zur renoviert stand nicht mehr als der karge „Universitätsstandard“ zur Verfügung. Die Architekten Dirk Bayer und Andrea Uhrig wollten diesen Standard überbieten und bei der Sanierung einen Bezug zu dem 1879 realisierten Gebäude und dessen Architekt Carl Schäfer herstellen.

Als Her­aus­forderung für die Architekten erwies sich der Umgang mit der traditionellen, ornamental bedruckten Tapete. Florale Motive aus verschiedenen Tür-Oberlichtern des Schäfer-Altbaus wurden auf abstrakte Art zitiert und auf der Tapete neu arrangiert. Mit der Gestaltung wurden der Grafiker Roman Bittner und seine Firma Apfel Zet be­auftragt. Bittner wählte Versatzstücke aus und „verknüpfte“ sie.

Mit einem Dank auch an die Firmen, die mit „kleinen wunderbaren Details“ die ansonsten klare Form der Architektur und den „Charme der Klarheit“ ergänzen würden, hieß Institutsleiter Professor Dr. Thomas Erne alle in den neuen Räumen des Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart wilkommen. Die Einweihung des Instituts wird durch eine Ausstellung vom Künstler Holger  Walter begleitet, die bis zum 10. Januar  2011 in den Räumen des Instituts für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart besucht werden kann.